Wie es weiter geht….ein Traum
Unter einer Bedingung wird weitergemacht, wenn der hundert Mal geschrieben hat: Wir haben die Wahl verloren. Hundert Mal. Sonst kein Wort mehr. Auch klare Worte zum Bundespräsidenten. Hundert Mal.
Inzwischen die alten Protokolle studieren. Jedes Protokoll von damals auswendig lernen. Das macht Mut. Nur Worte sind vergangen, nicht die Taten. Klar und unmissverständlich. Ohne Widerrede. Er hat sofort gewusst, was Schuschnigg ist. Damals. Angestarrt mit klarem Blick durch Worte getrübt. Kein wieder oder noch einmal, nein, keine Worte mehr! Weiter zurück hat er deutlich gesagt: Hier wird nicht geraucht! Nicht in meiner Gegenwart und am Obersalzberg schon gar nicht. Wie er muss ich gebeten werden, nicht umgekehrt. Um ihn waren immer schwarze Ledermäntel. Allein hinten hochgeklappter schwarzer Kragen. Das fehlt noch. Heute. Bis dahin kein Wort. Redet ein Volkskanzler mit Ihresgleichen? Er kanzelt alle ab. Ab jetzt knieend. Zu denen nur knieend reden. Ging´s nur einmal ohne irgendwen, steht morgen die Regierung und Polizei dahinter. Alles gegenwärtig, nicht mehr vergangen. Es braucht keinen Bundespräsidenten. Es reicht, wenn ich in meine eigene Hand verspreche, mir zu dienen. Es sollte der Heldenplatz sein. Irgendwie unverändert. Dafür hat man ihn ja. Vor der Geschichte wird vom Balkon Heimkehr und Geheimhaltung gemeldet. Erneut. Und der Blick richtet sich nach Osten. Über den Kahlenberg hinweg. Dort scheitert man nie.
Wegen der verlorenen Wahl muss er immer wieder schreiben, die Wahl verloren zu haben. Das kann auch ungemütlich geschehen. Ein Diktat. Keim von allem in mir! Der Raum ist fürs Schlimmere wie geschaffen. Verlorene Zeit bis jetzt, ab jetzt Zeitgewinn. Zeit war einst wie Seele Welt und Krieg verloren. Nun geht´s bergauf der Geschichte entgegen. Links und rechts Ruhmesblätter. Jetzt ist Zeit fürs Gewonnene zu verlieren. Verdammt, hier kann man nicht einmal einmarschieren. Statt Mittagsglocken im Schritt Marsch, Gleichschritt und halt um Mitternacht. Marschmusik wird nicht gegönnt. Nicht nötig, hier sind wir schon. Seit jeher. Ohne Militär waren wir immer schon hier. Hier geboren verdirbt es den heroischen Einmarsch. Kein achtunddreißig mehr und keine Fahnen. Das war damals sein Vorteil. Einmarsch mit Einmarschieren und schlimmstenfalls nur marschieren. Immer marschieren. Zu jeder Zeit bei kristallklarem Himmel wieder Bücher verbrennen Und dann treten die Ministerien zum Durchmarsch an – Kopf gerade – nach vorn. Dann tanzen Beamte winselnd an, jeder Botschafter extra. Alle – bis zum Portier. Nichts ist daran falsch bei Kniebeugen oder Hammelbeine lang ziehen – bei jedem. Soll bei Asthma verdammt gesund sein. Da gibt’s wieder das Grinsen: Besser schlimmer so.