Gedanken Reinhold Knolls

Ein Fingerzeig

Von Fall zu Fall überfiel ihn der Gedanke, welchen Sinn wohl seine Tätigkeit erfüllt. Natürlich, da er seiner Überlegung längere Zeit bereits nachgegangen ist, so teilte er seiner Kollegin im Vertrauen mit, werde er von Zweifeln geplagt, die in seinem eigenen Ermessen seine Berufsausübung zwielichtig erscheinen lassen. Schon öfters hatte ihn die Kollegin bei solchen finsteren Gedanken beruhigt. Sie wiederholte immer wieder zu seiner Beruhigung, sich wegen anderer Leute Probleme nicht den Kopf zu zerbrechen. Man könne ja nicht nur nicht alles heilen oder gar nachhaltig lösen, sondern es ist Arbeit genug und obendrein zuerst einmal sinnvoll, für eine gelungene Wiederherstellung der vielen Patienten zu sorgen. Es sei nicht seine Sache, sich darüber Gedanken zu machen, ob die Therapien nach der Rückkehr der Patienten in den Alltag ebenso wirksam bleiben, wie sie es nach drei oder vier Wochen Aufenthalt in Baden waren. Freilich hatten die besänftigenden Worte der Kollegin keine  anhaltende Wirkung. Es war ihm geläufig, vor einer kurzen Pause zwischen den Therapien bereits richtiggehend Angst zu haben, denn immer wieder verfolgte ihn die quälende Ungewissheit über eine zuverlässige positive Nachwirkung seiner therapeutischen Bemühungen.
Als er früher noch in Eisenstadt gearbeitet hatte, war er als junger Therapeut von seiner Tätigkeit überzeugt, freute sich über seine Erfolge, wenn beispielsweise ein hinkender Patient nach 10 Stunden Therapie die Praxis in aufrechtem Gang wieder verlassen konnte. Und in den meisten Fällen beobachtete er ja nicht nur die Erfolge, sondern es interessierte ihn, wie weit ein Fortschritt der Rehabilitation ausgedehnt werden kann, sodass er die Überzeugung hatte, im Grunde könne jeder Patient den weit zurückliegenden Status früherer Jugendlichkeit fast wieder erreichen. Am liebsten hätte er damals über der Tür seiner Praxis diese bekannten Sätze affichiert, dass hier Blinde wieder sehen, Taube wieder hören und Lahme wieder gehen werden.
Und nun bedauerte er in der Kuranstalt in Baden, dass es zwar ein beruflicher Aufstieg war, eine leitende Funktion unter den Therapeuten erhalten zu haben, aber zugleich gewann er Einsichten in die Lebensumstände und –gewohnheiten vieler Patienten, die ihn immer mehr verunsicherten.

Und wieder saß er in dem Zustand in einer knappen Kaffeepause im dritten Stock der Kuranstalt, plagte sich wieder mit dem Gedanken, welchen Sinn seine Arbeit in Wirklichkeit hat?, und war davon nicht abzulenken. Diesmal war es die Physiotherapie nach einem Schlaganfall, der ihn verunsichert hatte, ob eine Linderung der Lähmung das Ziel seiner Bemühung zu sein hat? Die Kollegin, die sich unaufgefordert zu ihm gesetzt hatte, erkannte bereits am Gesichtsausdruck, worüber er nachdachte, redete ihm also zu, doch den wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Berge zu genießen, machte ihn darauf aufmerksam, dass eben der Frühling knapp bevorsteht, die Zweige Knospen zeigen und die Sonnenstrahlen wieder wärmen. Diese Aufmunterung war ihm gar nicht recht. Natürlich sah er vom letzten Stock aus ebenfalls die Berge, Bäume, Büsche, den blauen Himmel, die munteren Wolken, die in fröhlicher Eile vom Wind getrieben wurden, es erschien ihm aber so sinnlos wie vieles andere auch. Die Kollegin ließ nicht locker, ihm Ratschläge zu erteilen, empfahl ihm, er solle doch zum Kurpark gehen, von dort auf den nahen Berg und die Natur genießen. Bis zu dem Museum für den Kaiser Franz Joseph solle er gehen und seine Sorgen verlieren. Er solle es einfach so machen wie die hohen Herren damals in der Romantik, die in Baden die Bäder nahmen, in der Konditorei den Kaffee mit Torte oder heiße Schokolade, um hierauf wieder nach Laxenburg zurückzufahren. Es war sogar ein Kaiser darunter, Angehörige des Hofes und dann auch Metternich selbst, erzählte sie. Und diese hatten es damals auch nicht leicht, denn Franzosen bedrohten das Land. Es war Krieg und guter Rat teuer. Und wenn er das endlich mit seiner Situation vergleicht, so müsse er doch zugeben, es ungleich leichter zu haben als damals selbst ein Kaiser. Und sie war überzeugt, würde er langsamen Schrittes vorerst durch den nahen Doblhoff-Park gehen, dort sind die Tulpen ja bereits knapp vor der Blüte, so würde er eine ähnliche Zerstreuung finden wie einst der Kaiser. Obendrein habe er ja den Vorteil, nicht wie später dieser unglückliche Ferdinand an Epilepsie zu leiden, habe im Unterschied ein adrettes Äußeres und ist insgesamt ein leidlicher Kollege.

Dieses Lob verfehlte die Wirkung. Missmutig saß er vorm Kaffee und war der Meinung, einen ähnlichen Eindruck zu machen wie jener  Kaiser, der wohl die Mängel aller Unansehnlichkeiten seiner kaiserlichen Vorfahren geerbt zu haben schien. Da war selbst das zauberhaft idyllische Baden ungeeignet, die kaiserliche Schwermut zu beseitigen. Deshalb half auch das Zureden der Kollegin nichts, die bald erkannt hatte, dass ihre Worte vergeblich waren. Sie war   überrascht, dass er ihr erstmals überhaupt antwortete. Erstmals war sie nicht Ratgeberin in Formen ihres Monologs geblieben, was sie stets damit verglich, einem Pferd gut zugeredet zu haben, sondern er wollte ihr tatsächlich etwas mitteilen. Sie wurde neugierig und holte für sich und ihn einen zweiten Kaffee.

Er kleidete seine beruflichen Skrupel in eine Frage, mit der er im Grunde seine Gesprächspartnerin überfiel. Können wir unseren Beruf überhaupt vor unseren Patienten verantworten?, brachte er zögernd hervor. Ist es nicht so, fuhr er fort, dass unsere Erfolge hier in Baden nicht zugleich zum Misserfolg für die Patienten werden, wenn sie wieder daheim sind? Ist es nicht so, dass die Verletzungen und Gebrechen ein Fingerzeig sind, ein Zeichen? Haben wir es hier in Baden nicht auch mit Menschen zu tun, die mit ihrer Beeinträchtigung oder Leiden eine Zäsur im Leben zu erkennen hätten, zumindest eine Mahnung? Wie oft hatte er im Zuge einer Therapie von fürchterlichen Lebensumständen erfahren, weshalb der Aufenthalt in Baden den Patienten wie ein Geschenk des Himmels erschienen war? Anfänglich hatten sie es nicht so interpretiert, es war aber sein Verdienst, deren Leid zu relativieren, also es auch im Zusammenhang mit der privaten Situation zu sehen. Jetzt will er beispielsweise an den Major erinnern, sagte er zur Kollegin, die ihm mit offenem Mund zuhörte, der nach schwerem Unfall sich hier mit Ehrgeiz die alte Kondition wieder vergeblich aneignen wollte. Sein kleiner Sohn hatte spielerisch den Karabiner aus dem Haken gelöst und er fiel kopfüber aus der Kletterwand in die Tiefe. Es muss ein schreckliches Erlebnis für ihn gewesen sein. Es war dessen Frau, die darauf bestanden hatte, der Major müsse sich zumindest nachmittags um die Kinder kümmern, natürlich auch während des Aufenthalts in Baden. Und er erinnere sich genau, dass die Kinder pünktlich ab Mittag auch im Kurheim abgeliefert wurden. Ab Mittag hatte sie der Major am Hals.
Die Kollegin versuchte diese im Haus bekannte Geschichte zu unterbrechen. Der Major werde ja die Kinder dennoch geliebt haben, es sei ja selbst ein Major des Bundesheeres in den Kontext einer Familie einzubeziehen. Keine Berufsgruppe ist von diesem Pflichtenkanon befreit. Ja, jene Zeiten sind endgültig vorbei, dass da immer nur die Frau zuständig ist, sagte sie mit gebotenem Nachdruck ihrer Emanzipation. Er entgegnete ihr, dass man selbst einem Major etwas mehr Zeit hätte gönnen sollen, um besser mit Krücken fertig zu werden. Und vielleicht würde die längere Heilungsdauer die Familiensituation geändert haben, was ja als Frage erlaubt ist. Diese Erinnerung ist nur der Anfang seiner Schlussfolgerungen.

Schon früher hatte er den Eindruck gewonnen, mit dem Erfolg seiner Therapie in Baden habe er ausgerechnet einen genesenen Haustyrannen wieder nach Hause geschickt, damit der sein Unwesen dort fortsetzen kann. In zahllosen Fällen habe er Menschen wieder auf die Beine geholfen, damit die nach der Rückkehr in ihren Alltag erneut dort anknüpfen können, wo der Unfall oder das Leiden sie unterbrochen hatte. Er könne es ja bei den Besuchszeiten am Samstag beobachten, und das ist ja auch ein wesentliches Gesprächsthema im Haus, wenn diese Heerschar von Familien anrückt und der Haustyrann sie schon vom Eingang aus anbrüllt, sich verspätet zu haben. Geängstigt wie geschlagene Hunde nähert sich schließlich der Clan dem Tisch, wo dieser Familien-Nero in Pantoffel und Schlafrock sitzt und sofort Aufgaben verteilt. Jetzt könne die Kollegin sehen, was sie bei der Geschichte des Majors völlig missverstanden hat, dass es da nicht um Frauenquote oder um diesen blöden Slogan „Halbe-halbe“ geht, was nur allein stehende Politikerinnen sagen können, sondern der Kern seiner Frage ist, ob er als Therapeut nicht die Fortsetzung dieser Tyrannei begünstigt? Und das soll das Ziel der Rehabilitation sein? Also wiederhole er aus voller Überzeugung, dass zuweilen ein Unfall eben ein Fingerzeig ist. Im Fall einer Volksschullehrerin habe er das genau miterlebt. Da war immer das Wandern in der Familie das Thema gewesen. Prompt war der Oberschenkelknochen gebrochen, da sie auf einer Eisplatte ausgerutscht war. Komplizierter Bruch war diagnostiziert worden. Und mit Mühe hatte sie hier in Baden das Gehen erlernt, zuerst mit zwei Krücken, dann mit einer. Und was hatte er dann erfahren? Nach ihrer Heimkehr hatte man sogleich eine Wanderung durch den südlichen Wienerwald vorgeschlagen und behauptet, ihr eine Freude zu machen. Das ist doch der klassische Fall fehlender Empathie, rief er aus! Allemal, die Frau hätte noch keinen Schritt gehen können, da hätte sie ihre Ruhe und Erholung gehabt. Das Schlimmste ist, wie gesagt, wenn die so genannte Familie meint, einem eine Freude zu machen. Und dazu fällt ihm die Geschichte ein, dass eine Beamtin und zugleich Kochkünstlerin einen schweren Bruch des Schulterblatts erlitten hatte. Der rechte Arm war kaum zu gebrauchen. Es war mühselig für ihn, die Funktion des Armes wiederherzustellen. Es hatte Wochen gedauert – eben ein Trümmerbruch. Und kaum vom Spital daheim, verlangte die Familie Semmelknödel, Marillenknödel, Topfenknödel, Apfelstrudel wie selbst gemachte Nudeln. Einarmig war das ein Ding der Unmöglichkeit. Die wenig liebevolle Behandlung in einer Wiener Unfallchirurgie wurde in der Familie lückenlos und ebenso lieblos fortgesetzt. Niemand hatte daran gedacht, dass man sich damit begnügen kann, die Semmelknödel ausnahmsweise aus dem Angebot der Fertiggerichte im Supermarkt zu holen, oder wenn schon, dann statt der Marillenknödel die tiefgefrorenen Eismarillenknödel zu wählen. Und daher ist seine Frage mehr als nur am Platz, ob er Menschen in die Situation zurückschicken darf, aus der diese mit knapper Not dank Unglück entronnen sind? Es liegt ja in seiner Hand, diese Rückkehr teils zu verzögern, teils überhaupt unmöglich zu machen. Kurz gesagt, ist in seinen Augen die Fesselung an den Rollstuhl das geringere Unglück als eine an eine solche Familie. Gewiss, es ist ein ungewöhnlicher Gedanke, aber einmal müsse er den doch loswerden? Einmal dürfe doch darüber offen geredet werden?

Die Kollegin war entsetzt über diese Ausführungen, die ihr Kollege in immer schnellerem Tonfall vorbrachte. Sein Gesicht war gerötet, er schien atemlos, ja sie hatte um ihn Angst, er werde demnächst den Verstand verlieren. Sie versuchte es wieder mit beruhigenden Worten. Er würde übertreiben, er kenne ja nicht die näheren Umstände. In Wirklichkeit freuen sich alle, wenn sie wieder daheim sind. Es ist die gewohnte Umgebung, die die Moribunden sich herbeiwünschen. Die Alten sehen wieder ihre Enkel und die Jungen freuen sich auf den Beruf. Er sehe das alles zu schwarz. Er solle doch einen Ausflug in den Liechtenstein-Park machen, gleich in der Nähe bei Mödling. Dort käme er auf andere Gedanken.

In manchen Situationen regen beruhigende Worte noch mehr auf als ein heftiger Widerspruch. So war auch die Wirkung fatal, die die Erwähnung des vormaligen Landschaftsgartens hervorrief. Der Kollege quittierte die Empfehlung mit bitterem Lachen. Der berühmte Park der Romantik ist zum vulgären Wald geworden, ungepflegt und ein Eldorado des Borkenkäfers. Gerade noch ein paar Schwarzföhren erinnern an den geplanten Park. Die grotesken Ruinen erinnern ebenfalls daran, an die Intention des Entwurfs, aber um diese herum liegen jetzt die Cola-Dosen und Bierflaschen, die Reste der Jausen. Das ist etwa das Bild für die meisten Patienten, wenn sie wieder daheim sind. Man erwartet von ihnen die sofortige Rückkehr und Eingliederung in die vormaligen Funktionen. Ein Glückspilz, der dank Gebrechen, es nicht kann. Hier mag nur der Hinweis genügen, dass eine Patientin, kaum von Baden daheim, sofort auf nörgelndes Verlangen die Glühlampen des Kerzenlusters tauschen musste. Somit war der Sessel auf den Tisch gestellt worden und die Kletterei endete mit einem tollen Sturz – wiederum. Und das war dann mehr als nur ein Fingerzeig. Noch im Spital hatte sie die Scheidung eingereicht. Zum zweiten Mal in Baden hatte er sie betreut. Nun hatte er erkannt, so schmerzhaft auch alles war, dass eine dauerhafte Behinderung zuweilen sinnvoller ist als die Rehabilitation.

Und er möchte es nicht verabsäumen an das Schicksal eines Altenforschers zu erinnern, der ebenfalls nach einem Sturz aus der Felswand eine lange Phase der Rehabilitation mitmachte. Kaum war er halbwegs auf den Beinen und wollte nach Hause, verwehrte die eigene Ehefrau den Zutritt zum Penthaus. Sie habe nicht die Absicht, sich um einen Krüppel zu kümmern, schon gar nicht in einer Dachwohnung mit Stufen. So musste er zurück in jene Wohnung, die er seit Studententagen behalten hatte. Über diese Geschichte hatte er noch in Eisenstadt immer gelacht, denn vor dem Unfall waren die Eskapaden des Forschers als späte Freiheit ausgegeben worden, die er aber erst jetzt mit Behinderung erworben hatte, nämlich den freien Blick auf die tatsächlichen Beschwernisse des Alters. Jetzt ist er frei, sagte der Therapeut, allerdings gebrechlicher. 

Das ist aber auch noch nicht der Kern seines Problems. Er werde auf Grund seiner Erfahrungen nun ein Programm entwickeln, um genau solchen Leuten, die in diese gnadenlose Welt zurückgeschickt werden, zu helfen. Wenn schon keine falsche Therapie, so ginge es darum, diesen Betroffenen die Reintegration in ihren Alltag zu ersparen, also sie weder zu rehabilitieren im Sinne einer Wiederherstellung, noch zu reaktivieren im Sinne einer wiedergewonnenen Arbeitskraft. Und da kann er sich auch vorstellen, dass man Beeinträchtigungen oder Behinderungen in der Art einer Nachsorge etwas nachhilft. Man muss nicht gleich Arme oder Beine brechen, es reichen Förderungen von Fehlhaltungen oder die falsche Verwendung dieser Fitness-Maschinen. Er hoffe, seine Kollegin verstehe ihn richtig, doch kann man angesichts dieser Nöte die Hände einfach in den Schoß legen? Es ist gar nicht so abartig, wenn man die Lage kennt, dass etwa Menschen mit Bandscheibenvorfall nach der Rehabilitation wieder daheim ein Klavier heben müssen, um den Teppich gerade zu ziehen, einen preisgünstigen Sack Kartoffel tragen müssen oder gar Kohlen aus dem Keller holen sollen. Alles ein Ding der Selbstverständlichkeit. Der Hang zur Tyrannei in der Intimität ist grenzenlos, berichtete er, weshalb man eben scheinbar aus grenzenloser Bosheit genau einem Leiden die entsprechende  Aufgabe zuteilt, beispielsweise Gehbehinderten das Ersteigen eines Turmes zur besseren Aussicht. Man könne fast zu der Auffassung kommen, das Zusammenleben der Menschen werde durch sublime Bosheiten gefestigt, somit sind Behinderungen die geeignete Voraussetzung, sich davon zu befreien. Ab nun bedauere er keinen Krüppel mehr, sondern sehe in diesem die gelungene Form der Verweigerung als Voraussetzung individueller Freiheit. Und es könnte doch die Aufgabe eines so renommierten Kurheims sein, solche Formen der Existenz wenigstens zuzulassen, das frage er sich jetzt. Und das sei der Punkt, den es zu klären gilt. In dieser Frage werde er schmählich allein gelassen, ja da werde er unter den Kollegen zum Außenseiter, was völlig ungerechtfertigt ist.

Die Kollegin war begeistert. Erstmals sah sie ihn mit anderen Augen. Da war keine Resignation mehr, keine Ironie oder gar Pessimismus, sondern das aufrichtige Bemühen um eine existentielle Chance der Leidtragenden. Selbstverständlich war ihr bekannt, zuweilen die Leute nach der Rehabilitation in Baden in sehr unbefriedigende Konstellationen zu entlassen, eigentlich in eine Hölle, aber dazu hatte sie immer geschwiegen oder aber das Problem verdrängt. Es muss also doch ein gnädiges Schicksal geben, wenn es diese Insassen des Kurheims nach Baden verschlagen hatte, in ein Paradies. Sie kamen überein, sie werden ein Programm entwickeln, das diesen Beobachtungen entspricht und sie werden es als die sanfte Rehabilitation bezeichnen.